Startseite  //  Kinder  //  Entdecken

Machen Sie sich nicht allzu grosse Sorgen: Es gibt zahllose technologische und medizinische Lösungen. Mehr denn je ist es schwerhörigen Kindern heutzutage möglich, ein erfülltes und erfolgreiches Leben zu führen. Zuerst sollten Sie Ihren Arzt bitten, Ihr Kind audiologisch beurteilen zu lassen. Diese Untersuchung wird aufzeigen, ob und zu welchem Grad eine Schwerhörigkeit besteht. Kein Kind ist zu klein für einen gründlichen Hörtest. Die heutige Technologie macht es sogar möglich, die Hörfähigkeit von Neugeborenen zu untersuchen.

Einfache Hörtests können von geschultem Pflegepersonal durchgeführt werden. Eine umfassende Untersuchung der Hörfähigkeit bei einem Kind sollte aber nur durch eine ausgewiesene Fachperson (z.B. Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder Pädakustiker) erfolgen.

Bei der audiologischen Untersuchung wird festgestellt, ob und zu welchem Grad ein Hörverlust in einem oder beiden Ohren vorliegt und welcher Art er ist. Die Testresultate werden in einem Audiogramm festgehalten.

 

Entwicklungsstufen der Kommunikationsfähigkeit

Ist mein Kind schwerhörig?Die Hörschnecke (Cochlea), das sensitive Organ des Gehörs, ist bereits in der 20. Schwangerschaftswoche voll ausgebildet und funktionsfähig. Dies bedeutet, dass sich Kinder noch vor ihrer Geburt an die Stimme ihrer Mutter und anderer Personen gewöhnen können. Das Kind kann somit auch Musik und andere Geräusche wahrnehmen, die als beruhigend empfunden werden. Nach der Geburt können dieselben Geräusche ähnliche Gefühle im Kind wecken, da sie das Kind mit seinem behüteten Dasein in der Gebärmutter verbindet.

Die Cochlea eines Neugeborenen ist nach der Geburt genauso empfindlich wie die eines Erwachsenen. Aber Babys müssen erst lernen, mit ihrer Hörfähigkeit umzugehen, um die Grundlagen der Kommunikation zu entwickeln.

 

Die Entwicklung von Sprache und Sprechfähigkeit Ihres Kindes - Altersstufen in der Sprachentwicklung

Die folgenden Zeitangaben sind als Richtwerte für die normale Sprachentwicklung zu verstehen. Wenn Ihr Kind gegenüber seiner Altersgruppe mehr als 2 bis 3 Monate Rückstand aufweist, kann dies auf Schwerhörigkeit oder eine verspätete Sprachentwicklung hinweisen. 

9 Monate: Ihr Kind zeigt, dass es einfache Wörter wie "Mama", "Papa" oder "Nein" verstehen kann.
10 Monate: Die Ausdrucksweise sollte Sprachstruktur aufweisen und aus einzelnen zusammenhängenden Silben ("da-da-da") bestehen. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt werden die ersten verständlichen Wörter gebildet.
1 Jahr: Das Kind spricht eines oder mehrere Wörter aus.
18 Monate: Ihr Kind versteht einfache Sätze. Auf verbale Aufforderung hin holt es bekannte Gegenstände und zeigt auf Körperteile. Es sollte über einen gesprochenen Wortschatz von 20 bis 50 Wörtern verfügen und kurze Sätze wie "geh weg!" oder "Mama tragen" verwenden.
24 Monate: Der gesprochene Wortschatz umfasst jetzt mindestens 150 Wörter, die in kurzen Sätzen angewendet werden. Die Sprache sollte auch für Erwachsene, die nicht täglich mit dem Kind zusammen sind, grösstenteils verständlich sein. Ihr Kind ist auch in der Lage, ruhig zu sitzen und Erklärungen zu Bilderbüchern anzuhören.
 3 bis 5 Jahre: Ihr Kind äussert sich durchgängig sprachlich, um Wünsche und Gefühle auszudrücken, Informationen zu vermitteln und Fragen zu stellen. Im Vorschulalter sollte es praktisch alles verstehen, was gesprochen wird. Der Wortschatz erweitert sich von 1000 auf 2000 Wörter, mit denen es komplexe Sätze bilden kann. Am Ende der Vorschulzeit sollten alle Sprachlaute deutlich und verständlich sein.


 

Lokalisierung eines Geräusches

Eine der ersten und einfachsten Hörleistungen, die Sie bei Ihrem Baby beobachten können, ist die Lokalisierung, die Fähigkeit, die Herkunft eines Geräusches zu erkennen. Weil wir mit zwei Ohren (binaural) hören, sind wir in der Lage, Geräusche mit äußerster Genauigkeit zu lokalisieren.

 

So beobachten Sie die Fähigkeit Ihres Kindes, Geräusche zu lokalisieren

Ist mein Kind schwerhörig?Wenn Neugeborene ein lautes Geräusch hören, bewegen sie sich in der Regel oder machen die Augen weit auf. Man nennt dies den Schreckreflex. Jedes laute Geräusch sollte diesen Reflex auslösen. Wenn Ihr Baby ungefähr fünf oder sechs Monate alt ist, können Sie eine echte Lokalisierungsreaktion besser erkennen, indem Sie hinter oder neben ihm leise Geräusche machen, während es geradeaus schaut (vergewissern Sie sich, dass es Sie dabei nicht sehen kann). Ein leises Klappern oder Flüstern sollte Ihr Baby veranlassen, seinen Kopf in Richtung des Geräusches zu wenden.

 

Hörgesunde Kinder erschrecken bei sehr lauten Geräuschen. Sie sollten aber auch feststellen, wie gut Ihr Baby auf leise Geräusche reagiert, zum Beispiel auf den Sprachlaut "s".

Im Laufe seines ersten Lebensjahrs wird Ihr Baby seine Hörfähigkeit verfeinern und sollte aufmerksam nach der Quelle alltäglicher Geräusche im Haus, wie z. B. das Klingeln an der Tür oder des Telefons, eine zuschlagende Tür, spielende Kinder, ein Musikspielzeug sowie Sprache, suchen.

Aktuell

Unsere neue Anschrift Unsere neue Anschrift. Wir freuen uns, Sie ab sofort in unseren neuen...
Festtage Über die Festtage bleibt unser Geschäft wie folgt geschlossen.   Samstag...